Neue Seite: „Route in Etappen“

Wir wurden gefragt (Hallo Markus!), ob wir unsere Route auch irgendwie so darstellen können, daß man sieht wie lange wir für welche Strecke gebraucht haben.

Nachdem ich mal eine Nach drüber nachgedacht habe, habe ich die Seite „Route in Etappen“ erstellt. Den Direktlink kann man auf der Startseite im oberen Menü, neben „Position, Route“ finden.

Viel Spaß beim stöbern.

PS: Der nächste Reisebeitrag geht morgen online!

Grüße von der Mitte der Biskaya!

Servus,
nur ein kurzer Beitrag via Satellitentelefon 😉
Nachdem wir gestern (17.09.) in Camaret-sur-Mer Richtung La Coruna aufgebrochen sind, empfing uns die Biskaya mit Flöckchen-Wellen und einer moderaten Windstärke 4…
Das sollte sich aber über Nacht ändern…
So dreht Neptun seit gut 18 Stunden an der Wind- und Wellenschraube :/ – Natürlich Richtung „mehr“
Momentan liegen wir schon bei einer guten 6..7 BFT und im mittel 4 m Wellenhöhe, die Selene ordentlich ins Rollen bringt. Zwischendrinn versteckt sich dann immer mal eine 6 m Welle, die einem das halbe Schiff umräumt 😉 Irgendwie kommt mir das von der Aegäis sehr bekannt vor 😉
Der Wind soll wohl noch mal eine Windstärke drauflegen 27..30 kn sind angesagt. Jedoch gibt es keine Sturmwarnung – alles wird gut 😉
PS: Man möge mit den den einen oder anderen Schreibfehler nachsehen – es schaukelt…

Entspannt dahinschippern
Wellen, Wind, Wellen, Wind … 2 Tage lang, ohne Pause

Die Kollegen und der Bidderorangendobb* ;)

Wir haben ja bei unseren Abschiedspartys schon einges geschenkt bekommen. Zum Beispiel brauchen wir in der Karibik keinen Rum mehr kaufen .. wird sozusagen ein Re-Import (wenn er vorher nicht anderweitig „ausläuft“)

Aber zurück zu der Bitterorgange. Die Saga von mir und meinen Pfanzen auf Arbeit kennen sicher schon einige:

Ich hatte vor ca. 12 Jahren auf Arbeit einen Motorblock als Deko auf meinem Schreibtisch stehen. Völlig sauber, ohne Öl und ungelaufen. Dafür gab es etwas Kritik, daß ich das „dreckige Ding“ wegnehmen und mir dafür lieber ein paar Pflanzen anschaffen soll. So gab es nach kurzer Zeit eine Banane und dann noch eine Monstera Deliciosa. Die etwa 20 weiteren Pflanzen gab es in den nächsten Jahren von Kollegen zur Pflege oder als (nie wieder abgeholte) Leihgabe. Nach über 10 Jahren muß ich sagen: Pflanzen machen wehsentlich mehr Dreck, als jeder Motorblock 😉

*Bitterorangen-Topf

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Der Plan ;)

Tach’schen,

ich wurde von mehreren Leuten gefragt, wie denn unsere Route aussehen soll.

Für mich war das logischerweise immer klar, aber ich kann die Frage verstehen 😉

Wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, dann merkt man schnell, daß die Route (mit gewissen Abweichungen) immer gleich ist. Erst mal Richtung Süden, bis die Butter schmilzt und dann im Nordost Passat Richtung Westen. Wenn man das als Urlaub machen möchte, sollte man gewisse Regeln einhalten.

Diese sind:

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Proviant, die erste Runde (+Kummin, SameDay Records)

Nachdem wir mit fast allen Vorsorgeimpfungen fertig sind (endlich!),  wird es langsam Zeit sich um das Proviant zu kümmern. Da Deutschland im Punkto Lebensmittel ein „Billigland“ ist, hat sich Claudi sehr intensiv mit dem Thema befasst.

Ein wichtiger Posten sind Konserven, da die Auswahl und der Preis hierzulande unschlagbar günstig ist.

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Pflaster, Pillen und Penicillin

Noch drei Wochen bis wir die Leinen los werfen – Zeit also, auch das Thema rund um die medizinische (Notfall-) Versorgung endlich abzuschließen. Da Martin im Gegensatz zu mir, nicht wirklich einen Faible für Medizin hat („…. Ohrr nö, da kann ich echt nicht hinguckn!“ ), war schnell klar, dass ich mich um die Ausstattung der Bordapotheke und des Erste-Hilfe-Koffers kümmern werde. An dieser Stelle möchte ich gleich vorab ein herzliches Dankeschön an Miri und Thoralf für eure ausgiebige Beratung, eure Zeit und Geduld beim Zusammenstellen der Bordapotheke platzieren! Ohne Euch wüste ich z.B. nicht, wie man eine Flexüle ohne Schaden in ein Trinkröhrchen einführt 😉

griffbereit nach Erkrankung/Notfall verstaut; Medikamenten-Koffer und Erste-Hilfe-/Verbands Tasche

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Noch 4 Wochen, Karten auf den Tisch: Die Kosten (geplant und wirklich)


(„Geld“Quelle: Wikipedia)

Ja … ein Thema bei dem die Meinungen in den Segel-Foren sehr weit auseinander gehen. Sicher ist für manche der Segelsport etwas „elitäres“ und muß deswegen auch ultrateuer sein. Für andere ist das Boot eher sowas wie ein Wohnwagen auf dem Wasser und es geht auch die Baumarkt-Edelstahlschraube anstelle des 8x teureren Premiumprodukts des Spezial-Versandhandels-für-maritime-Anwendungen 😉

Genau so verhält es sich mit den Kosten. Manche meinen, daß ein Boot jenseits der 10000€ / Jahr kostet, andere sagen es geht auch mit 2000€. Dann kommen die 10000€ Leute und meckern die 2000€ Leute voll, daß sie ihre Schiffe an irgend einer Mooring verfaulen lassen etc. pp.

Eins ist zumindest für alle Schiffe richtig: Je größer (länger), desto teurer – und zwar in jeder Hinsicht.

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