Worum geht es?

Ja, worum geht es denn hier?

Ich fange mal vorn an:

Wir befinden uns Mitte 2015.  Schon da kam mir die Idee, daß ich mal etwas komplett anderes machen möchte. Der Hauptgrund war das Hamster-Rad.  Früh aufstehen, Morgenhygiene, Frühstück, Arbeiten, Abendbrot, Zeit totschlagen, Schlafen, Früh aufstehen, Morgenhy.. Ihr versteht schon, was ich meine. Normalerweise ist das ja auch völlig OK, man hat seinen Urlaub, in dem man mal (hoffentlich) etwas völlig anderes macht.

Ich war aber an einem Punkt, an dem mir der Urlaub irgendwie einfach nicht mehr ausgereicht hat. Die 3..4 Wochen am Stück waren im nu vorbei und hätten viel (viel) länger sein können.

Da ich seit 2009 immer schon mal die Idee hatte über den Atlantik zu segeln, aber damals aus Ermangelung an den persönlichen Fähigkeiten Schiss davor hatte, wurde das Vorhaben immer geschoben. Nun war ich jedoch seit dem viel segeln.  Vor allem in der Ägäischen See, die für sportliches segeln bekannt ist.

So fasste ich den Entschluß, daß ich über den Atlantik will – und wieder zurück. Nicht als Kojencharter und aus Ermangelung einer weiteren Person: Einhand

So habe ich erst mal überschlagen, wie viel das denn kosten würde und ob ich es mir überhaupt leisten kann.

Nach ca. 2 Monaten rechnen war die Antwort: JA!

Also habe ich zu meinem letzten Chartertön in Griechenland meiner Stammcrew gesagt, daß es der letzte Törn in diese Richtung sein wird, ich mir ein Boot kaufen möchte und 2019 über den Atlantik will. An dem Punkt trat Claudi in mein Leben. Sie war sehr interessiert und hat mich dauernd alles mögliche gefragt. So kam es, daß ich ihr angeboten habe mitzufahren. Einige Zeit später stand fest: Wir fahren zu zweit.

Da ich keinen Blog o.ä. finden konnte, der so ein Vorhaben wirklich vom Punkt Null beschreibt, habe ich diesen Blog angefangen. Es geht los mit dem Kauf des Schiffes, geht weiter mit dem Umbau und schwenkt dann langsam zum eigentlichen Segeln.

Viel Spaß beim lesen!