Nazaré und dann (erst mal) doch nicht Sines

Der Zwischenstopp in Nazaré sollte dann doch etwas länger werden, als gedacht. Der Grund ist wieder ein mal das Wetter, oder besser gesagt der Wind. Dieser sollte in den nächsten Tagen von Nord über West nach Süd drehen und dann ein paar Tage anhalten.

Also wurde unser Aufenthalt auf 5 Tage ausgeweitet. Auch nicht schlecht denn das kleine Örtchen ist echt nett. Als erstes sind wir zum „Farol da Nazaré“, dem Leuchtfeuer am Kap über der Stadt gekraxelt. Der schöne Spaziergang durch die zwei Ortsteile kann mit Hilfe einer Standseilbahn abgekürzt werden, die die historische Altstadt auf dem Kap mit dem Fischerort an der Küste verbindet. Für ganz wahnsinnige Surfer ist Nazaré eine Art Pilgerstätte, bei der man seinem Schöpfer ganz nahe kommen kann.

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Porto? Oporto? … Oh Porto!

Die Überfahrt von Puerto Finistra nach Porto verlief trotz Lorenzo und seiner Vorboten sehr gemächlich, zu gemächlich um genau zu sein. Wir starten gegen Mittag bei 6 – 12 kn Wind aus W/SW. Das Cabo Finisterre strahlt heute wie zum Hohn in der Sonne, gestern hat man die Hand vor Augen durch den Nebel kaum gesehen.  Laut Vorhersage soll es bis zum nächsten Tag konstant bei 3 (min 2) Bft aus West bleiben, was einen perfekten Halbwindkurs für uns bedeutet. Die 115 Meilen bis Porto sollten gut in 20 – 24 h zu schaffen sein – denkste!

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Entlang der Costa de Morte zum „Ende der Welt“

Die Tage in La Coruna fließen so dahin. Eine ganze Woche sind wir (wetterbedingt) geblieben. Dabei war jeden Tag irgendetwas zu erledigen. Neben dem obligatorischen Besuch des Torre de Hercules und den verschiedenen Mercados in der Altstadt standen Einkaufstouren zum Baumarkt (Moskitoschutzrahmen für die Decksluken bauen), Sportladen (Martin brauchte einen Neoprenanzug), zum maritimen Buchhandel (uns fehlen noch Karten/Hafenhandbücher zu Portugal) und einem Yachtausrüster an.

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Schrecklich schöne Biskaya

¡Hola! ¿Qué tal ?

Der Ritt über die berühmt-berüchtigte Biskaya liegen nun schon ein paar Tage hinter uns, die Zeit in Camaret-sur-Mer scheinen bereits lange vergangen. Trotzdem soll die schöne kleine Stadt im Westen der Bretagne auf der Halbinsel Crozon nicht unerwähnt bleiben. Mit gerde mal 2.500 Einwohnern und ihrem gut erhaltenen Charme als Fischerstädtchen ist Camaret eine willkommene Alternative zu den großen Marinas in Brest. Gut – die Wege sind weit von der Steganlage zum Hafenbüro, Öffnungszeiten nach Gusto des Hafenmeisters, Sanitäranlagen so lala, Einkaufsmöglichkeiten ein gutes Stück mit der Hafen-Harley entfernt. Dafür ist es herrlich ruhig und die Stegnachbarn herzlich.

 

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Neue Seite: „Route in Etappen“

Wir wurden gefragt (Hallo Markus!), ob wir unsere Route auch irgendwie so darstellen können, daß man sieht wie lange wir für welche Strecke gebraucht haben.

Nachdem ich mal eine Nach drüber nachgedacht habe, habe ich die Seite „Route in Etappen“ erstellt. Den Direktlink kann man auf der Startseite im oberen Menü, neben „Position, Route“ finden.

Viel Spaß beim stöbern.

PS: Der nächste Reisebeitrag geht morgen online!

Grüße von der Mitte der Biskaya!

Servus,
nur ein kurzer Beitrag via Satellitentelefon 😉
Nachdem wir gestern (17.09.) in Camaret-sur-Mer Richtung La Coruna aufgebrochen sind, empfing uns die Biskaya mit Flöckchen-Wellen und einer moderaten Windstärke 4…
Das sollte sich aber über Nacht ändern…
So dreht Neptun seit gut 18 Stunden an der Wind- und Wellenschraube :/ – Natürlich Richtung „mehr“
Momentan liegen wir schon bei einer guten 6..7 BFT und im mittel 4 m Wellenhöhe, die Selene ordentlich ins Rollen bringt. Zwischendrinn versteckt sich dann immer mal eine 6 m Welle, die einem das halbe Schiff umräumt 😉 Irgendwie kommt mir das von der Aegäis sehr bekannt vor 😉
Der Wind soll wohl noch mal eine Windstärke drauflegen 27..30 kn sind angesagt. Jedoch gibt es keine Sturmwarnung – alles wird gut 😉
PS: Man möge mit den den einen oder anderen Schreibfehler nachsehen – es schaukelt…

Entspannt dahinschippern
Wellen, Wind, Wellen, Wind … 2 Tage lang, ohne Pause

Die kleine Insel Herm und die lange Überfahrt nach Camaret-sur-Mer

Bonjour zusammen!

Wie im letzten Kurzbeitrag schon kurz angeschnitten, haben wir Gurnsey bereits nach zwei Tagen wieder verlassen. Obwohl uns der Hafen und die Insel  wirklich begeistert haben, wurden wir dann am nächsten Tag leider vom „Englischen Sommer“ begrüßt, also Regen, viel Regen, Nieselregen, weniger Regen … u.s.w. Was tut man an so einem Tag: ausschlafen, aufräumen, auf die nächsten Törns vorbereiten. In diesem Fall war der nächste Törn ein sehr kurzer, nur 5 Meilen bis zur kleinen Insel Herm östlich von Guernsey.

Ankunft in der Belvoir Bay, Herm Island

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