Auf nach Göteburg, Teil 2

Endlich .. Teil 2!

Nochmals „Tschuldigung“, daß es so lange gedauert hat. Durch den andauernden steifen Gegenwind waren ständig sehr unangenehme Windgeräusche in den Aufnahmen vorhanden. So wurde der ein oder andere verbale Kommentar völlig von einem übersteuerten Rauschen übertönt.

Da war es super, daß Claudi ein Logbuch geschrieben hat.

Ja, ich habe auch eins, das ist aber noch ganz jungfräulich und soll erst ab dem 15.08.2019 begonnen werden. Claudi hat ein echtes Händchen so etwas auch entsprechend zu illustrieren, wie man in den folgenden Bildern sehen kann:

 

Da hat sich natürlich angeboten, daß man „einfach“ das Windrauschen mit ein paar Auszügen aus dem Buch nach-vertont. Wenn ich Dussel das Teil nicht vergessen hätte mal mitzunehmen .. und das wochenlang.

Wie dem auch sei, jetzt zum eigentlichen Thema:

Nachdem die Muffe vom Wärmetauscher anscheinend hält, soll unsere Reise weitergehen. Von Dragør soll es in einem Schlag nach Göteborg gehen. Die Wettervorhersage ist nicht toll, erst kein Wind, dann Starkwind und natürlich Regen. So geht es durch die kalte Nacht, die wir meist unter Deck verbringen.

Als wir in die Schären vor Göteborg einbiegen verlässt uns immer mehr die Lust weiter zu fahren. Also geht es nach Donsö – das liegt ja auf dem Weg. Das Anlegen ist sportlich, längs an den Steg genau mit straffen ablandigen Wind. Mit so etwas habe ich immer so meine Probleme, diesmal auch. Da wir aber eine Leine auf der Mittelklampe und etwas Hilfe an Land haben, klappt das Anlegen dann doch noch so einigermaßen.

Wenn ich so an Donsö zurückdenke fallen mit als erstes die Duschen ein. So etwas habe ich noch nie gesehen. Als hätte ein Programmierer beim Sani-Bedarf angefangen. Natürlich musste ich das ins Video aufnehmen.

Am nächsten Tag fahren wir weiter nach Göteborg. Es liegt ein herrlich steifer achterlicher Wind an. Perfekt um unter Vorsegel die Göta entlang zupflügen. Und was findet man vor der ersten Brücke? Ein Schild auf dem steht, daß das Segeln verboten ist. Na toll!

So fahren wir unter Maschine tief nach Göteorg nach Lilla Bommen. Eigentlich eine schöne Marina, wenn nicht die ersten (tiefen) 2 Steganlagen komplett reserviert wären. So finden wir einen recht bescheidenen Liegeplatz, der zudem noch recht teuer ist. So kostet der Spaß 385SEK, was etwa 37 Euro sind.

Dafür bekommt man eine nervig piepende Fußgängerampel, Verkehrslärm, abends besoffene grölende Jugendliche und natürlich eine 4 stündige Live-Einlage vom Nachbarboot. Mehr schreibe ich dazu nicht, das Thema wird im Video noch behandelt.

Nun sind wir schon mal bis dahin gefahren, also macht Claudi am nächsten Tag eine kleine Runde durch die Stadt. Ich bleibe auf dem Schiff und baue noch hier und da ein paar Kleinigkeiten. Natürlich ist dieser Tag auch wieder verregnet und recht windig.

Da der Hafen für uns beide wenig Flair hat entscheiden wir uns, trotz des Tiefdruckgebietes, am Abend Göteborg wieder zu verlassen und uns irgendetwas in den Schären zu suchen.

Das gibt es dann im nächsten Beitrag.

 

Eine Antwort auf „Auf nach Göteburg, Teil 2“

  1. Toller Bericht! 2017 war ein Kack-Sommer, aber zumindest wurde es für uns ab Bagenkop deutlich besser und ab Omø und Femø gar sommerlich.
    Dafür wird niemand den Sommer 2018 vergessen, hach…

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