Meine Solarpaneele nach 2 Jahren segeln

Hallo,

ich hoffe ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest im Kreise von Freunden und Familie!

Bis es soweit ist, gibt es noch einen kleinen Beitrag von mir. Mit Kritik im Internet ist es ja immer so eine Sache … von daher werde ich in diesem Beitrag den Zustand „meiner“ Solarpaneele zeigen und möglichst fundiert erklären, wie ich zu dem Urteil gekommen bin.

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Ein kleiner Vorweihnachts-Beitrag und ein kleines Fazit

Hallo an Alle,

die „Sprachlosigkeit“ ist vorbei und ich bin auch mental wieder angekommen.

Ist es schön in Deutschland!

Endlich mal wieder Jahreszeiten und Wetter, wenn man das mal so sagen darf. In der Karibik war das Wasser halt immer über 30°C und die Luft immer über 27°C. Für ein paar Wochen Urlaub mag das in Ordnung sein, aber nach den vielen Monaten hatte ich langsam aber sicher den Kanal voll davon. Und selbst bei den frischen Temperaturen treffen sich hier viele Leute zum Spazieren – vor allem in Freiberg. Naja, so ganz ist das dann doch nicht meins, denn ich würde lieber in den Tharandter Wald spazieren gehen. Da gefällt mir die Natur besser.

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Ankunft in Ueckermünde, ich bin wieder da!

Zu erst: ICH HABE ES GESCHAFFT! HAKEN DRAN!

Mannomann, die letzten Meilen gingen so Schlag auf Schlag, daß ich mit dem Filmen kaum hinter hergekommen bin.

Eigentlich wollte ich mir im Ärmelkanal und Ostsee viel mehr Zeit nehmen, um auch mental „anzukommen“. Leider hat sich meine Ankunft in Europa mehr und mehr verzögert. Erst habe ich ewig auf Grenada überlegt wohin es gehen soll. Dann war ich drauf und dran zu den Bahamas zu segeln, bis die Pläne mit Max konkreter wurden. Also ging es dann doch nach St. Maarten, um ihm die Anreise zu erleichtern. Die Überfahrt war toll und ich kann bestätigen: Ja, sie ist deutlich anspruchsvoller und war lang – sehr lang. Dazu hat sich dann die Organisation meiner neuen Crew (Henne) auf den Azoren ewig hingezogen. Aber nicht wegen Henne, sondern weil ich eigentlich eine andere Zusage hatte, die sich dann zerschlagen hat. Das hat alles dazu geführt, daß die Zeit hinten hinaus immer knapper wurde, weil auch der Meister am Wetterhebel sich öfter mal einen kleinen Spaß erlaubt hat. Es war aber auch so: Entweder gab es kaum Wind, oder gleich 25+ kn. Dazu kam, daß meine Mitsegler auch nur begrenzt Urlaub zur Verfügung hatten und das immer wie eine imaginäre Deadline in der Zukunft stand…

Zurück zur Ostsee:

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Die letzen Meilen, fast geschafft! (Ärmelkanal, NOK, Ostsee)

Es ist fast geschafft!

Wir liegen in Roscoff und bestaunen das Auslaufen der Regattateilnehmer der „Tour du Finistère à la Voile“.

Leider war das dann auch schon der letzte Tag mit Henne an Bord. Es ist aber auch verständlich, denn wir haben gut drei Tage länger benötigt, als gedacht und er will so schnell es geht wieder nach Deutschland. Das will ich zwar auch, aber halt mit Selene.

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Heute ist es soweit

Moin,

ich habe zwar das Video für den Törn von Roscoff bis in die Ostsee fertig, hänge aber leider noch am Blog Beitrag.

Ich dachte, ich schaffe das noch, aber es ging jetzt Schlag auf Schlag.

Wie man sieht: Das ist die alte Hubbrücke vor Karnin. Dahinter beginnt das Haff! Gegen heute Abend soll der Wind wiedermal aufdrehen – deshalb gibt es heute Landfall in Ueckermünde 😉

Mich gibts also noch und die Berichte über die letzten Etappen werden natürlich nachgereicht.

so long,

Martin

PS: Ich werde bis Dienstag in Ueckermünde in der Lagunenstadt sein.

Von Horta/Faial nach Roscoff/Frankreich

Es geht nahtlos weiter mit Arbeiten am Schiff. Ich hatte zwar drei Ladungen Wäsche per Hand gewaschen, aber die großen Dinge, wie Decken und Bettbezüge waren dann doch zu anstrengend. Damit war es Zeit mal den Laundry-Service (Wäscheservice) auszuprobieren. Die nette Dame sagte mir, ich solle meine Wäsche abstellen und warten. Wie ich es aus Europa gewohnt bin, wird die Wäsche mit modernen Miele Maschinen gewaschen, die eine automatische Waschmitteldosierungen haben und sogar mit warmen Wasser betrieben werden. Das Füllen der Maschine muß man selbst machen, dann hat man etwa eine Stunde Zeit, bis alles fertig ist. Da ist es praktisch, daß es gleich neben dem Waschraum eine kleine Bar gibt. Kostenmäßig liegt man bei 10 € für alles, was ich jetzt nicht zu übertrieben finde. Dafür bekommt man endlich wieder mal saubere Wäsche, die auch wirklich sauber ist und auch so riecht.

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Azoren, Faial, Horta – Ist es schön hier!

Nach einer schönen Tour Richtung Norden, 2 Stürmen – wovon einer sogar einen Namen bekommen hatte, tagelangen Am-Wind segeln, endlosen Flauten, 32 Tagen und unglaublichen 3000 Meilen sehen wir die Azoren! Genauer gesagt die Insel Faial und Pico tauchen hinter den Wolken auf. Naja, so ganz stimmt das nicht, denn die Wolken sind so flach, daß zu erst nur die Spitze des 2351 Meter hohen Ponta do Pico sich zeigt.

Unser Anlaufpunkt ist Horta auf Faial. Ich hatte auf St. Maarten noch mal in die Corona-Regeln für die Azoren geschaut. Dort stand: Wenn man von Übersee kommt braucht man keinen PCR Test und keine Quarantäne. Außerdem sind wir sowieso die doppelte Quarantänezeit unterwegs gewesen.

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Livestream am 12.06.2021 um 19 Uhr

Nur als kurze Ankündigung:

Ich werde am 12.06.2021 um 19 Uhr (deutsche Sommerzeit) mal einen kleinen Livestream machen.

Den Link zum Stream werde ich kurz vorher hier einfügen.

Link: https://youtu.be/7Sk6lkLCUlc

Bis denne!

Überfahrt St. Maarten zu den Azoren: 3000 Meilen in 32 Tagen…

Auf zur längsten Etappe dieser Reise: Der Sprung zu den Azoren! Auch wenn das Ganze unter völlig anderen Umständen passieren wird, als gedacht…
Der Teil der Reise war von Anfang an ein wichtiger Bestandteil der ganzen Aktion, da er als seglerisch anspruchsvoll gilt, weil der Wind eben nicht immer aus der selben Richtung weht. Eigentlich hatte ich gedacht, ich und Claudi sind an diesem Punkt der Reise so ein routiniertes Segelpaar, daß es ein schöner Abschluß werden wird. Nun ja – so sollte es nicht kommen, und da ändert auch nichts daran, daß es seit Oktober 2020 keinen einzigen Tag gab, an dem ich nicht an sie denken musste.

Ich werde den Beitrag wie eine Art Tagebuch verfassen, was ich auf der Fahrt jeden Tag ergänzt habe.

Viel Spaß beim Lesen:

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Machs Gut, Karibik … (St. Maarten)

Der Titel sagt: „Machs Gut, Karibik …“, aber vorher ist noch so einiges zu tun.

Als erstes möchte ich mich für die vielen Zuschriften bedanken, in denen es um meine – liebevoll gesagt – Pustel ging. Das Antibiotika hat ganz gut gewirkt und so langsam konnte ich auch ohne Ibus etwas machen. Fast als wäre es ein Witz, machte mein Dinghy wieder mal schlappe Backen. Die defekte Klebung war auch sehr schnell gefunden, für dessen Reparatur ich das kleine Bötchen an Deck geholt habe. Ich mag das Dinghy irgendwie. Es braucht zwar keine große Welle, um ordentlich naß zu werden, aber mit seinen nur 65 kg (incl. Motor und Tank) macht das Teil gute 12 bis 13 kn. Man ist also schon recht beweglich damit.

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