Auf nach Göteburg Teil 4

Vorletzter Teil der Serie.

Wir nutzen wieder mal ein Wetterfenster, um von Anholt nach Süden zu kommen. Der Wind weht aus West, ja fast Nordwest und soll gegen Abend so langsam aber sicher gegen Null gehen. So versuchen wir nach Samsø zu kommen, genauer wollen wir nach Mårup Havn. Die Fahrt macht Laune und wir haben super Wind. Als der dann abnimmt, kommt der Spi statt Maschine zum Einsatz. Das geht ein paar Stunden, aber dann müssten wir genau gegen den Wind kreuzen und der Perkins wird angeworfen. Übrigens: Die falsche Muffe im Kühlwasserkreis tut ihren Dienst 1A!

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Neuer Propeller, FlexOFold

In der Saison, die auf den Kauf von Selene folgte, habe ich schon immer mal über einen Faltpropeller nachgedacht. Gerade bei wenig Wind hatte ich das Gefühl, daß irgendwie alle schneller als ich sind.

Ganz so war es dann doch nicht, aber hin und wieder zog halt doch ein kleineres Segelboot vorbei. Im Winterlager konnte ich mir die Schiffe dann von unten anschauen. Und siehe da: Alle hatten einen Faltpropeller. Auch mein Hallen-Nachbar sagte:

„Bei dem, was du vorhast: Warum holst Du denn keine Faltschraube?“

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Papierkram, Versicherungen, Planung, Änderungen

Wie ich schon in diesem Beitrag erwähnt hatte, soll dieser Blog die Vorbereitung und Umsetzung einer längeren beruflichen Auszeit dokumentieren, in welcher wir in etwas über einem Jahr in die Karibik und auch wieder zurück segeln wollen.

Anders als bei anderen Blogs dieser Art, sollte diese Dokumentation aber vom Punkt Null starten, also mit dem Kauf eines Schiffes.

Deshalb kommen wir jetzt mal zu einem trocknen und zum Teil auch sehr (sehr sehr) zähem Thema, welches aber bei so einem Vorhaben nicht unbeachtet werden darf.

Dem „Papierkram“ 


(Foto: GPL)

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Auf nach Göteburg, Teil 3

Teil 3 der Kurzdokumentation:

Wir sind aus Göteborg geflohen und versuchen unser Glück in einer der vielen Buchten der vorgelagerten Schären. Das ist gar nicht so einfach, da die meisten Buchten für West- oder Nordwestwind gemacht sind. Für uns weht der Wind seit über einer Woche immer extra aus Süd- oder Südwest. Und dazu entweder gar nicht, oder gleich mit 25..35kn + Regen.

Wie dem auch sei, wir haben eine Bucht ausgesucht und fahren gegen den 30..35kn steifen Wind. So richtig wohl ist mir nicht bei diesen Böen das Schiff irgendwo vor Anker zu legen oder gar an einen Stein zu binden. Wobei mir weniger der Wind Sorgen macht, sondern der allgegenwärtige Schwell.

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Selene, Achterkabine endlich fertig – Es werde Licht!

Moin,

erst mal 1000x Sorry das es mit dem Göteburg Rundereisebericht nicht weitergeht.
Im Prinzip ist der Schnitt fertig, jedoch möchte ich das Ganze noch etwas mit Hilfe von Claudis z.T. lustigen Logbucheinträgen untermalen.

Da der Wind immer recht ungünstig stand sind die Videoaufnahmen arg von Windgeräuchen überlagert.

Aber nun zum Thema:


(Quelle: Wikipedia)

Die Achterkabine ist irgendwie wie die Schwiegermutter des Schiffes. Man müsste sich mal drum kümmern, aber irgendwie ist immer irgendwelcher anderer Kram wichtiger, oder man weiß nicht so richtig wie man es machen soll.

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Selene mit Drohne gefilmt

So …

jetzt kommt die Dohne zu ihrem eigentlichen Einsatzgebiet.

Es ist immer recht schwer von einem Boot aus zu filmen/fotografieren. Man kann nicht weit genug weg gehen, außer man ist Jesus 😉 Oder der Blickwinkel der Kamera reicht nicht aus, um das gewünschte Motiv zu erfassen. Klar, man kann das mit dem Beiboot machen, aber meist lassen selbst kleine Wellen nur verwackelte Aufnahmen zu.

So wurde der Wunsch nach einer Drohne recht schnell recht groß.

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Muffe :/

Hallo,

im letzten Video zu unserer Tour nach Göteburg hatte ich die gerissene Gummibuchse von der Maschine erwähnt. Mit dem Beisatz, daß ich ein Bild einfügen werde.

Irgendwie habe ich das aber vergessen.

Da die Buchse eh auf der Werkbank lag habe ich kurzerhand mal ein kleines Video darüber gemacht.

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Auf nach Göteburg, Teil 1

Endlich Urlaub!

Da wir letztes Jahr in Gotland waren, haben wir uns dieses Jahr für Göteborg entschieden.

Mit einer Anfahrtstrecke von 280 Seemeilen eigentlich nicht weit, jedoch war uns klar, daß wir wohl nicht durchfahren können. Nach Gotland kann man in einem Schlag fahren, nach Göteborg muß man an Rügen vorbei und dann östlich an Sjaelland und Kopenhagen vorbei. Alles Gewässer, in denen man nie allein ist und alles mindestens 3 mal so schnell fährt, als man selbst.

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Rund Bornholm, letzter Teil

Von Christiansø ging es erst nach Svaneke, Rønne (um die Runde komplett zu machen) und dann in einem langen (Schaukel) Schlag zur Greifswalder Oie.

Hier mal der Track der Runde:

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Organisation der Bordverpflegung (mit Raspberry, PHP und SQL :D)

Unsere Bornholm-Runde muß mal für einen Beitrag pausieren, da die Vorbereitungen für den Atlantik natürlich auch noch weitergehen müssen.

Als ich (damals noch Einhand) mit der Planung für die große Tour begonnen habe, war das Thema Verpflegung sehr im Hintergrund. Naiverweise dachte ich: Naja, kaufst du ein mal richtig ein, das wird schon irgendwie passen.
Dann kam Claudi dazu und wir sind des öfteren mal eine Runde gesegelt. Dabei habe ich recht schnell gemerkt, daß das Thema doch schon recht komplex ist. Zumindest wenn man nicht wie ein Astronaut aus der Tüte leben will.

Eigentlich beschränkt sich das Ganze auf drei Probleme:
1: Wo ist was?
2: Wie viel ist noch da?
3: Wie lange ist es haltbar?

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