Mein Abschluß für 2020 auf Grenada

Nun denn – mein nächster (und vielleicht letzter) Beitrag über Grenada … Und dieser Beitrag sollte eigentlich vor allem noch mal etwas die Natur Grenadas und die anschließende die Abfahrt zeigen. … Ja  .. sollte ..

Aber erst mal kommt es anders und zweiten, als man denkt…

Nimmt man an, man wöllte nach St. Vincent und die Grenadinen, kurz SVG, fahren würde das ohne Corona so funktionieren:

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Grenada: (fast) Alles dreht sich um Selene

Die Regensaison nähert sich zwar dem Ende, trotzdem regnet es hin und wieder so „nachhaltig“, daß die Tanks von Selene überlaufen.

Also ist wieder Wäsche waschen angesagt. Diesmal ist die Bettwäsche dran. Es ist verrückt, wie schnell die Überzüge oll werden. Meist liegt es daran, daß man mitten in der Nacht von einem Squall überrascht wird, das Fenster zu macht und dann weiterschläft. Nach einer Weile wacht man auf und es ist wie in der Sauna. Also Fenster wieder auf … Natürlich hat man bis dahin ordentlich geschwitzt.

Moment! Das sind die Kissen aus meinem Cockpit !!!

Da die Cockpitkissen auch schon wieder nicht mehr besonders ansehnlich sind, wasche ich sie auch gleich noch durch.

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Grenada, die Reise geht weiter

Ich möchte diesen Beitrag mit einer kleinen fast schon philosophischen Beobachtung starten, die ich in Carriacou gemacht habe:

Ich denke mal jeder kennt das kleine Bitterorangenbäumchen. Wir haben das Teil die ganze Strecke an Bord gehabt und die zwei giftgrünen Orangen, die so schön nebeneinander an einem kleinen Ästchen hingen haben sich zu zwei knallgelben, prall gefüllten Früchten entwickelt. Das Bäumchen hatte auf dem Atlantik fast alle Blätter verloren, ist fast ausgetrocknet, aber an den 2 Früchten hat es immer festgehalten.

Kurz bevor Claudi mit ihren Zweifeln über unsere gemeinsame Reise, unsere Zukunft und so weiter angefangen hat, wurde eines der kleinen Früchte faulig. Kurz danach das andere.

Nun ist der Ast abgestorben. Nun wird es völlig verrückt, denn kurz danach trieben an einem anderen Ast, der sich in zwei weitere kleinere aufspaltet zwei neue Blüten. An deren Ort wachsen nun kleine Minni-Bitterorgangen. Diesmal haben die beiden aber deutlich mehr Abstand zueinander.

Wer findet sie?

Um das auf meine .. unsere .. Situation zu reflektieren: Obwohl Claudi mich im wahrsten Sinne des Wortes sitzen gelassen hat, stehen wir immer noch in Kontakt, beschimpfen uns nicht und tragen definitiv keinen Rosenkrieg aus.

Aber es gibt halt ein paar Dinge zu klären, die wir nur gemeinsam lösen können. Ich denke mal wir sind alt genug, das zivilisiert zu tun.

In diesem Beitrag wird es nur peripher um Grenada gehen. Aber ich finde das gehört nun mal zu meiner Reise dazu, und soll einen Einblick in die Gedanken geben, die mich umtreiben. Da der Name „Claudi“ öfter auftaucht, habe ich Ihr den Beitrag vorher zum Durchlesen gezeigt.

Dann mal los:

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Unterstützung

Hallo!

„Eigentlich“ wollten wir auf unserem Reise-Blog keinerlei Werbung o.ä. haben. Also keine Banner, Überblendungen, kein Gebettel nach Spenden, Fanshops, Patreon und Co.

Vorab: Das wird auch weiterhin so sein.

Nun kommt das „Aber“ …

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Unterwasserarbeiten am Schiff? Unsere Schnorchel-Ausrüstung

Hallo aus Dominika,

in regelmäßigen Abständen erreichen mich Anfragen, wie denn genau unsere „Taucherausrüstung“ funktioniert.

Da das Thema „DIY“ (= Do It Yourself, Machs Es Selbst) und Tauchen auf meiner Recherche in allen Foren und Blogs die Lager teilt, habe ich das Ganze immer diplomatisch „umschifft“ und nichts drüber geschrieben 😉

Von daher vorab: Ich bin mir durchaus über die Risiken bewußt und würde meine Anlage auch nicht „Tauchgerät“, sondern eher „Schnorchelhilfe für Flachwasser“ nennen. Auch bin ich der einzige, der das Gerät benutzt.

Aber nun zum Thema:

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Wie wir auf den Mast kommen … weitere Pläne

Hallo!

In den Kommentaren zu irgend einem Beitrag wurde ich mal gefragt, wie unsere Aufstieghilfe zum Masttop funktioniert.

Vorab: Wir haben keine elektrische Winde und weder Claudi noch ich schaffen uns gegenseitig (in absehbarer Zeit) per Kurbeln in den Mast zu ziehen.

Nun gibt es ja verschiedene Systeme, die mehr oder minder gut funktionieren aber allesamt eins gemeinsam haben: Sie sind sehr teuer. Da Claudi sowieso klettern geht, lag nahe irgendwas aus dem Segment zu nutzen.

Die zwei Hauptteile bilden eine Steigklemme und ein GriGri:

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Die letzten Tage in Portugal, Sinés, nun kommen die langen Schläge

Die Tage in Peniche plätschteren so dahin. Der Hafen war entgegen der Aussagen vieler Rezensionen sehr ruhig und schwellarm. Keine Ahnung, ob wir Glück hatten, oder ob ich Selene einfach nur gut vertäut hatte. In der Woche hatten wir Wind und Welle aus allen möglichen Richtungen, aber der Schwell war eigenlich OK. Zumindest war er deutlich geringer, als in La Coruña.

Um nicht völlig auf dem Boot zu versacken folgten wir noch einem Tipp von Ricardo, dem Büro-Mensch des Yachtclubs. Der sagte nämlich, daß zur Zeit die MEO Rip Curl Pro Portugal (ein Kräftemessen der weltbesten Wellenreiter) gerade in Peniche stattfinden würde. Natürlich mussten wir uns das mal anschauen. Für mich als jemand, der mit Wellenreiten nun gar nichts am Hut hat, war es schon interessant. Claudi`s Bruder meinte auch gleich, dass wir uns das unbedingt anschauen sollen, da Peniche zu den besten Surfspots in Portugal zählt.

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