Arbeiten fürs Winterlager: Küche, Musik und Elektrik

Da der 22.11. in Sachsen ein Feiertag ist (Buß- und Bettag), haben wir ein paar Tage frei genommen, um am Schiff etwas weiter zu bauen.

Die To-Do Liste für den Winter ist lang – hoffentlich nicht länger als der Winter. Deshalb wird es wohl auch über diese Zeit ein paar Beiträge und Videos geben.

Claudi hat sich wieder auf die Küche gestürzt. Dafür hatten wir viel zu Hause vorhereitet. Die Bretter wurden an Bord eingepasst und zu Hause grundiert und gestrichen. Ebenso wurde die Türmechanik auf der heimischen Werkbank umgesetzt. Darüber wird es sicher auch noch einen ausführlichen Beitrag geben.

Ich meinerseits habe mich erst mal um die letzten Arbeiten am Mast gekümmert. Dazu gibt es schon einen Beitrag:  Bauarbeiten im Winterlager: Mast.

Als nächtes ging es um die Dynamik in der Musik. Die Anlage klingt schon gut, es fehlen nur ein paar Bässe. Das Boot soll keine Pressluftbude werden – es soll nur etwas besser klingen. Da Platz immer Mangelware ist, sollte auch keine große Bassbox installiert werden. Nach einigem Suchen bin ich auf einen kleinen, recht günstigen (~80€) Basslautsprecher mit integriertem Verstärker gestoßen. Trotz des relativ geringem Preises, ist das Gehäuse aus Metall (Alu) und dadurch recht stabil, was sicher von Vorteil ist, wenn man es in einer Staukiste einbauen möchte. Zur Zeit ist die Box über eine separate Sicherung direkt an der Batterie angeschlossen, wobei ich mir schon überlege, ob ich über den Navigator gehen sollte. Das hätte den Charme, daß ich den Strom mit messen könnte (Wie das funktionieren soll kommt in einem späteren Beitrag).

Die nächste größere Baustelle war die Elektrik im Navigator. Wie ich auch im Video andeute, ist die Elektrik nicht schlecht. Nur sind die Klemmen sicher an die 20 Jahre alt und das Plastik ist so spröde, daß es beim Drehen der Schauben schnell bricht. Des weiten wachsen vor allem aus den Masseklemmen regelrechte Kabelbäume. Zum Teil waren dort 10 Kabel aufeinander geklemmt. Deshalb habe ich eine neue Hutschiene mit neuen Klemmen installiert. Nun gibt es viele freie Klemmpunkte, die ich unter anderem für die Stromerzeugung (Solar + Wind) benötige. Des weiteren konnte ich die „Zauberkiste“ endlich von ihrem KFZ Stecker befreien und das aktive AIS über eine separate Sicherung legen und abschaltbar machen.  Zu zweiterem haben mich einige Geschichten bewegt, in denen mir erzählt wurde, daß (dank AIS) Strafzettel wegen zu schnellem Fahrens oder falschem Ankerns zugestellt wurden. Eigentlich ist die Idee von AIS eine Kollisionsverhütung und kein Finanzierungswerkzeug fürs Staatssäckel.

Die Pumpe für den Kühlschrank habe ich noch nicht eingebaut – dafür funktioniert nun das Licht in der Küche. Aus Zeitgründen muß ich den Videobeitrag dafür nachholen.

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