Bauarbeiten im Winterlager: Mast

Wie ich in den Beiträgen über das Jahr schon ein paar erwähnt habe, war der Mast eine Sache, an die ich wohl noch mal „rann muß“ 😉 Zum einen wollte ich einige Dinge auf LED umbauen und auf der anderen Seite war das Kabel der Windex defekt. Wir hatten zwar versucht ein neues einzuziehen, jedoch geht das bei stehendem Mast echt bescheiden und wurde somit ein Fehlschlag.

Da nun der Mast auf einer angenehmen Arbeitshöhe lag, habe ich mich gleich mal komplett drum gekümmert…

Da mich die scharfkantigen Kabeldurchführungen schon von Anfang an gestört haben, bin ich im Mastlager durch die Gänge geschlichen, um mal bei den „anderen“ zu schauen. Naja – wie soll ich sagen – irgendwie macht das jeder auf seine Art, aber meiner Meinung nach nicht besonders elegant. Um ein paar Beispiele zu nennen, wie andere die Durchführungen realisiert haben: Klebeband, Kabelbinder, Schlauchschellen, einklemmen und Knoten. Also habe ich mich mit einem M12 und M16 Gewindeschneider bewaffnet und diverse Messingdurchführungen mit Zugentlastung eingebaut (siehe Ende Video 2).

Im zweiten Teil ging es um die Kabel „an sich“. Toplicht- und UKW-Kabel schauten gut aus, jedoch die „Anti-Klapper-Einrichtung“ (Schaumstoff) war in sich zusammengesackt. Nicht so toll waren die Kabel zum Maschinen- und Decklicht. Nun gibt es im Netz 1000 Ideen und Tipps, wie man das machen könnte. Ich habe mich für Aufputz-Verlegerohr für Elektroinstallationen entschieden. Warum? Ganz Einfach: Es gibt ungeschlitzte Rohrisolierungen für den Heizungsbau, welche sehr saugend auf das Rohr passen. Man bekommt die 1m langen Stücken nur mit viel Mühe aufgeschoben. Damit sollte das Ganze auch nicht mehr verrutschen, wenn es senkrecht steht.

Zum Masttop verlaufen nun ein RG58 (Breitbandempfänger/NAVTEX), ein VHF (Funke/Radio/AIS), eine 4-adrige Steuerleitung (Windex) und ein 3-adriges Kabel (Dreifarben-/Ankerlaterne). Zur Mastmitte liegen zwei neue Kabel für Maschinenlicht und Decklaterne. Alle Kabel verlaufen in Rohren und verlassen diese etwa 50cm über dem Mastfuß, um Einklemmungen zu vermeiden.

Ein weiteres großes Kapitel ist das Decklicht. Das sollte LED werden, jedoch bin ich nicht bereit etwa 170€ für so etwas auszugeben. Also habe ich einen alten 4,5 Zoll Strahler aufgesägt und auf LED umgebaut. Das Experiment war nicht 100% erfolgreich, jedoch möchte ich hier nicht mehr darüber schreiben, da es dazu zwei längere Videos gibt.

Am Ende des zweiten Videos gibt es auch noch ein paar bewegte Bilder vom Mastumbau.

Teil 1:

Teil 2:

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