Rund Usedom – das Erste mal!

 Die Saison geht langsam aber sicher zu Ende 🙁
Also haben wir uns noch mal 2 Tage frei genommen wollten mal etwas Richtung Greifswalder Bodden segeln. Zu dem war Seppel (mein quasi-Nachbar, und langjähiger Griechenlandmitsegler) gerade da.

 

 

Also haben wir uns überlegt, erst mal durchs Haff, Swinemünde und dann Richtung Osttief (bei Ruden) zu segeln. Leider ließ die angesagte Winddrehung von NW auf NO etwas länger auf sich warten. Das hatte zur Folge, daß wir erst mal eine ganze Weile auf die Kreuz gegangen sind und dadurch nur wenig Strecke gemacht haben :/

 

 

Der Hafen in Ruden ist leider stillgelegt, da Baufällig. Wenn es noch hell gewesen wäre, hätte ich mal reingeschaut. Aus den Grund, daß ich dort noch nie gewesen bin, war mir das aber zu heiß.

 

 

Wir haben uns dann entschlossen weiter nach Peenemünde in den Vereinshafen des MRV zu fahren. Dieser liegt gleich neben der U461, dem seinerzeit größtem konventionell betriebenen Raketenträger U-Boot der Russen. Obwohl gleich gegenüber die große Marina liegt, finde ich den Hafen des MRV als einen echten Geheimtipp.

 

Am nächsten Tag sind wir dann nach einer Tour durch die U461 weiter zur ersten Brücke nach Wolfgast gefahren. Naja – eigentlich war es eine Art „treiben“, da eh kaum Wind war.
Durch die Brücke ging es mit der 17:45 Öffnung, und dann weiter in den Naturhafen Krummin.

 

 

Der Hafen von Krummin ist echt schön. Es gibt eine kleine Gaststätte, wo man Brötchen bestellen und lecker essen kann. Einzig die Hafengebühren fand ich auf den ersten Blick etwas deftig. 16€-irgendwas + 5,71€ Sanitärgebühr für mein 35ft Boot. Das hatte sich jedoch am nächsten Tag recht schnell relativiert, als wir duschen wollten. Manomann der Sanitärtrakt kann sich echt sehen lassen. Alles Tip-Top und sein Morgengeschäft verrichtet man auf einer Designertoilette von Villeroy & Boch.

 

Aber wir mussten dann irgendwann mal weiter, da die Brückenöffnungszeiten von Zecherin auch beachtet werden wollten.
Diesmal: Genau Vorwind und somit entfaltete die Selene wieder mal ihren Spi 😉

 

 

So ging es mit Rauschefahrt den Peenestrom runter Richtung Haff. Wir mussten die Sache 2 mal „Schiften“ (den Spibaum auf die andere Seite nehmen), was wir wohl noch etwas üben müssen „hust“ (lt. Steuermannfrau).
Der Strom macht vor der Brücke noch mal einen Knick, also wars das dann erst mal mit Spi und es ging mit Halb-Am-Wind weiter.

 

 

Die Nacht haben wir dann an der Hubbrücke Karnin vor Anker verbracht. Das war der erste Test meiner selbst eingebauten Ankerwinde! Es hat gehalten!!! (Juhuu)

 

Am letzten Tag sind wir dann entspannt mit Westwind zurück nach Ueckermünde gefahren.
Alles in allem war es eine wirklich schöne Tour. Der Pennestrom/Achterwasser ist trotz Fahrwasser gut segelbar und landschaftlich einfach nur schön. Man muß zwar an einigen Stellen schon etwas aufpassen – vor allem, wenn man so viel Tiefgang wie ich hat – aber Dank der vielen Richtfeuer ist das kein Problem.
Auch Claudi scheint ihren Spaß gehabt zu haben 😉

 

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