St. Maarten: Eine kleine „Pustel“ zwingt micht zur Pause :/

Ich weiß, daß viele Leute das Video schauen, bevor sie den Beitrag gelesen haben (oder es nie tun werden). Ich experimentiere gerade recht viel mit Zeitraffer Aufnahmen und habe mal ein paar mit ins Video aufgenommen.

Aber keine Angst: Das wird nicht der einzige Inhalt in dem Beitrag sein. Es ist mehr passiert, als gedacht und das hat mich letztendlich dazu bewegt noch einen Beitrag einzuschieben.

Als erstes ist wieder mal das Unterwasserschiff an der Reihe. Neben dem Fouling sind die Opferanoden verbraucht. In der Vorbereitung auf die Reise habe ich wirklich völlig unterschätzt, wie schnell die Anoden dahinschwinden. Man muß dazu sagen: Selene hat eigentlich kaum offenes Metall im Wasser. Eigentlich nur die Wellenanlage und die Schraube. Der Rumpf ist aus GFK und der (Stahl) Kiel ist laminiert. Trotzdem kann man fast zusehen, wie die Anoden verschwinden. Ich wurde früher oft gefragt, warum ich den „Schrott“ (= alte Anoden) aufhebe. Der Grund ist sehr einfach. Wenn ich neue Anoden benötige, dann gibt es mit großer Sicherheit nicht genau die, die ich brauche. Hat man eine alte Opferanode dabei, kann man im Laden recht einfach herausfinden, welche wohl noch am besten passen könnte. Auf diesem Wege fand ich zwei neue Anoden bei Island Water World. Stückpreis: Stolze 36 US$

Im Bild sieht man, daß ich auch gleich 4x 3 Pfund Bleigewichte gekauft habe. Pro Stück gingen noch mal 32 US$ von meiner Karte – uff. Nun mag sich der ein oder andere fragen: Früher ging es doch auch ohne? Ja und Nein. Auf St. Maarten ist das Wasser doch schon etwas kälter, als auf Grenada. Das merkt man sehr, wenn man mal für 2 … 3 Stunden etwas unter dem Schiff machen will. Der nächste Grund ist das scharfkantige Fouling und alles, was darin lebt.

Deshalb habe ich mich diesmal dazu entschieden meinen 5 mm Neoprenanzug für die Aktion zu nutzen. Ich wollte einfach verhindern am Schiff entlang zu schrammen und mir eine schmerzhafte und lange eiternde Wunden zuzuziehen. Nur hat ein Neoprenanzug Auftrieb – sehr viel Auftrieb. Das habe ich seinerzeit schon in Portugal gemerkt, als ich bei 15 °C Wassertemperatur die vergessene Anode an die Welle schrauben wollte. Damals hatte ich meinen 25 kg CQR Anker unters Schiff gehängt, um irgendwie unter Wasser zu bleiben. Die 12 Pfund (ca. 5,5 kg) sind ganz in Ordnung, es könnte aber noch etwas mehr sein – verrückt.

Also rein in den Neo und spontan mit schwitzen anfangen 😉

Ich muß zugeben, daß ich anfangs den Neo nur sehr ungern angezogen habe. So ein Teil ist schon sehr eng. Ist man aber erst mal eine Weile im Wasser, dann lernt man das Teil lieben.

So ging es den Anoden zu Leibe, was einige Zeit in Anspruch genommen hat. Ich hatte alle nötigen Werkzeuge und Teile ins Dinghy geworfen, damit ich die Flossen nicht jedes mal ausziehen musste, um an Bord zu kommen. Damit ich nicht zu viel in den Händen habe, bin ich somit für jede Schraube zum Dinghy. Leider passte die Steuerbordanode um ca. 2 mm nicht. Also doch an Bord krabbeln, im triefenden Neo den Akkuschrauber und Bohrer auspacken und Löcher bohren. Da ist gut, daß ich wirklich einen der billigsten Akkuschrauber an Bord habe, den Geld kaufen kann.

Endlich! Anode Nummer 1 ist montiert.

Hallo Kamera 😉

Dann kam die andere Anode dran. Diese hat auf Anhieb gepasst. Eine Schaube hatte sich zwar im Zeitlupentempo in den Matsch verabschiedet, aber bei nur 2,2 m Wassertiefe konnte ich diese bergen.

Nach etwa einer Stunde war das Ganze erledigt und es ging ans Schiff putzen. Es ist wirklích interessant! Vor Hog Island hatte ich vor allem Pocken. In der True Blue Bay und auf St. Maarten fanden aber eher flache und sehr fest sitzende Muscheln mein Schiff interessant.

Mit dem breiten Schaber ließ sich das Fouling recht gut entfernen. Im Foto sieht man diese rosa Stellen. Das ist der Primer, der sich eigentlich unter dem Antifouling befindet. Im Nachhinein ärgere ich mich richtig, daß ich auf Carriacou so viel Zeit und Geld dafür verschwendet habe. Naja, der Schaden ist passiert und über „hätte“, „wäre“, „wenn“ könnte man jetzt lange schreiben, aber es würde sowieso nichts ändern. So lange die 5 Schichten VC tar2 drauf bleiben und mein Schiff vor Osmose schützen sollte das passen.

Im Cockpit: Jede Menge Zinkspäne von Bohren. Das ist aber schnell sauber gemacht.

Ich weiß, ich reite etwas auf dem Neoprenanzug herum, aber das Teil hat noch einen Vorteil:

Fängt man an am Fouling zu schrubben, dann gibt es einen nervigen Nebeneffekt. In dem Bewuchs lebt so eine Art Grill, kleine Krebse (?). Ohne Neo kriechen die wirklich überall hin, vor allem in die Badehose, vorn und hinten und in jede Ritze. Es ist ungaublich, wie es anfängt überall zu zwicken 😉

Ich würde sagen, ich habe an dem Tag gut 90% vom Unterwasserschiff fertig bekommen. Die restlichen 10% werden wohl noch etwas dauern. Dazu aber später mehr.

Den Tag lasse ich im „Lagoonies“ ansklingen. Normalerweise setze ich mich immer direkt den Tresen der Bar und kümmere mich um meinen Kram. Ein Bier und freies Wlan. Auf ein mal steht jemand neben mir und die Stimme kommt mir sehr bekannt vor. Ich drehe mich um und sehe Jane von der „O“. Also das Boot nennt sich „O“ und ist in Kanada registriert. „O“ von „O Canda …„. Sie erkennt mich aber nicht und ich schaue, wo sie hingeht und sehe Jan. Also lag ich richtig!

Kurze Zeit später gehe ich zum ihrem Tisch rüber, klopfe Jan auf die Schulter und sage: „Hello Sailing O’s“ 🙂 Jane springt sofort auf und umarmt mich. Sie kann sich noch genau an den Moment erinnern, als ich ihnen in Mindelo auf den Kap Verden Nachts um 2 Uhr beim Anlegen geholfen habe. Daraufhin gabs erst mal einen Sekt 😉 Das war im Dezember 2019 … :/

Allerdings kann ich mich auch daran erinnern, daß Jane damals ziemlich fertig war. Sie hatten in Kanada alles Hab und Gut verkauft, sich in der Türkei ein ehemaliges Charterboot gekauft und wollten ihren Ruhestand auf dem Boot verbingen. Jane hatte sehr mit der ständigen Nähe zu Jan zu kämpfen und hat Claudi mehrmals ihr Herz ausgeschüttet. Was soll ich sagen … Im Gegensatz zun uns, haben die Beiden es geschafft sich zusammen zu raffen und glücklich mit ihrer „O“ zu werden.

Der Abend war wirklich nett, hat mich jedoch innerlich sehr aufgewühlt. Wir verabreden uns für den nächsten Mittwoch im „The Pub“ zum Wiener Schnitzel Abend.

Ich sitze noch etwa eine halbe Stunde im Lagoonies und sinniere über die Vergangenheit. Völlig in diesen Gedanken, entscheide ich mich es für den Abend (es war gerade mal 20 Uhr) sein zu lassen und gehe zum Bezahlen zur Theke.

Da steht Tanja aus Deutschland. Ich bitte sie um die Rechnung und warte. 15 US$, ich gebe 20. Tanja öffnet die Kasse und anstatt mir einen 5er zu geben, zieht sie langsam fünf 1 Dollar Scheine. Dann gibt sie mir diese und fängt eine Ansprache an:

Ich hätte einen schlechen Ruf in der Bar aufgebaut, weil ich entweder kein, oder zu wenig Trinkgeld geben würde. Sie würden vom Trinkgeld leben und diese „Servicegebühr“ wäre ja wohl Standard! Ich muß sagen, ich bin über ein Jahr in der Karibik und sowas ist mir bis jetzt noch nirgends passiert. Zum anderen sitze ich meist an der Bar. Der Service besteht also darin die Kühltruhe zu öffnen, ein Bier heraus zu nehmen, zu öffnen und mir zu geben. In der Aktion ist noch nicht mal ein Schritt nötig.

Die Sache mit Jane und Jan und der Vergangenheit (sie waren nach der Trennung auf Carriacou und hatten also schon mit Claudi geredet) hatte mich aber so aufgewühlt, daß ich nur dachte: „Du blöde Tussi! Du kackst mich jetzt wegen ein paar Dollar an, weil Du einfach nur blöd und geldgeil bist? Such Dir nen anderen Job und belästige nicht die Gäste mit diesem Bullshit!“. Das habe ich natürlich nicht gesagt, aber sagen wir mal so: Ich war im Kampfmodus. Ich habe ihr gesagt, daß ich auf einem schmalen Budget lebe und aufpassen muß, daß mein Geld nicht ausgeht, bevor die Reise zu Ende ist. Aber trotzdem möchte ich gern – soweit ich kann – die lokale Wirtschaft unterstützen. Die Antwort war: „Wenn ich das Geld hätte in eine Bar zu gehen, dann müsse ich auch das Geld haben mindestens (!!) 15 .. 25 % Trinkgeld zu geben. Besser wären 50 %!“ Als ich das gehört habe musste ich mich schon etwas an der Tischkante festhalten. Ich habe ihr dann einen Dollar zugeworfen und habe Sie einfach stehen lassen. So einen Blödsinn muß ich mir nicht anhören, für wen hält Die sich denn? Blöde Schnepfe …

<Foto entfernt .. ist ja auch unwichtig ;)>

Es ist echt lustig, ich könnte mich selbst jetzt wieder darüber aufregen, wenn ich diese Zeilen schreibe. Aber es ist meine Erfahrung und deshalb landet sie auch in dem Blog.

Die nächsten Tage vergehen mit Bordalltag. Cockpit putzen, Essen kochen und so weiter.

Lecker Apfel-Zimt Schnecken. Natürlich mit Hefeteig!

Ich muß zugeben: Ich werde mit der Verpflegung immer besser. Eigentlich alles, was ich so in der Küche produziere schmeckt mir und ich überlebe den Verzehr 😉

Während die Apfelschnecken abkühlen repariere ich noch schnell meine Spaßpumpe. Dabei handelt es sich um meine alte Bilgenpumpe, die ich zu Hause aufgearbeitet hatte. Der Impeller war durch das ganze Öl, Diesel und Fäkalien recht hart geworden. Neuer Impeller: 36 US$.

Für jeden, der so eine Reise vielleicht auch mal machen möchte, empfehle ich dringend so eine „fliegende Pumpe“. Der Schlauch der Saugseite etwa 2 m lang, damit man aus der See Wasser ansaugen kann, die Druckseite 3 .. 4 m lang. Der Stromanschluß wird über ein 6 .. 10 m langes Kabel und Zigarettenanzünder-Stecker hergestellt. Damit kann man die Bilge, den Fäkalientank (falls nötig) leersaugen.  Ist mal viel Wasser im Dinghy – kein Problem .. oder Cockpit waschen .. die Einsatzmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt!

Am Abend bekomme ich langsam Hunger. Jedoch ist mein Gebäck eher was fürs Frühstück. Also wird es Zeit für den nächsten Zeitraffer. Diesmal wie ich Bohnensalat mache.

Ich sinniere noch kurz über meine geschmacklichen Präferenzen, aber das lasse ich mal mal fürs Video 😉

10.04.2021 – Der Spaß beginnt :/

Schon am Mittwoch bemerkte ich so ein leichtes „Ziepen“ an meiner rechten Schulter. Der Blick in den Spiegel zeigte nur einen kleinen roten Fleck. Vielleicht 3 mm groß. Der Freitag war schon recht schmerzhaft und ich suchte nach einem Doktor, der am Samstag geöffnet hat. Im Medical Center in der Simpson Bay stand ich also am Samstag (10.04.) und warte. Der Doc drückte etwas um den Fleck herum und verschrieb mir Amoxicillin.

Auf dem Foto sieht das Ganze harmlos aus, aber in Wirklichkeit war der kleine „Buckel“ hart wie Stein und ringsherum war alles im Umkreis von gut 10 cm fest geschwollen. Angefühlt hat es sich, wie als hätte mir jemand mit einer Latte auf die Schulter geschlagen. Wenn ich irgendwas machen wollte, also auch z.B. schlafen, dann ging das nur mit Ibuprofen.

Der Stand war also: Selene hatte fast kein Trinkwasser mehr, am Unterwasserschiff war noch einiges zu tun, ich musste mal aufräumen, Wäsche und Geschirr war zu waschen und dann noch die Verpflegung. Ach ja .. Und ich will ja in ca. 2 .. 3 Wochen zu den Azoren segeln. Toll …

Der Doc meinte, ich solle es kühlen. Kühlpacks habe ich nicht an Bord, also schnappe ich mir mein Vakuumgerät und fülle etwas Salzwasser in ein paar Tüten. Klappt echt super!

Die nächsten Abende bleibe ich besser an Bord und lecke meine Wunde. Leider entdecke ich in der Zeit einen entscheidenden Nachteil meines Ankerplatzes. Er scheint genau im Schalltrichter zwischen zwei Bars zu liegen, die bis 4 Uhr Morgens Party machen :/

Sobald ich in der Lage bin das Boot wieder sicher zu bewegen, plane ich an dem Abend erst Wasser zu bunkern und dann einen anderen Ankerplatz zu suchen. Bis dahin setze ich die Kopfhörer auf, schaue ein paar Videos, spiele etwas Minecraft – schlafen ist eh nicht möglich und wäre auch sinnlos, denn ich muß um 2 Uhr die nächste Tablette nehmen.

13.04.2021

Ich hatte am zweiten Tag auf St. Maarten eine Beamtin vom Immigration Office in einer der Bars der äußeren Simpson Bay getroffen. Natürlich habe ich ihr sofort gesagt, daß ihr Immigation System einfach nur Scheiße ist (also wörtlich). Sie sagte nur, daß sie das sehr oft hören, aber sie nur die Vorgaben von höheren Stellen erfüllen. Kann ich verstehen – es war auch nicht so bierernst gemeint 😉 Aber dann kamen wir zum Thema Corona und das ich der einzige Depp im kompletten Office war, der eine Maske an hatte. Sie meinte daraufhin, daß es ein Impfschutzprogramm gibt, bei dem sich jeder anmelden könne. Das Gesundheitsamt würde jeden anschreiben, der einen lokalen Pass hat, aber vielen würden nicht kommen, weil sie Angst vor Impfungen haben. Diese Dosen würden dann an Freiwillige vergeben und man könne sich auf eine Warteliste setzen lassen. Das habe ich natürlich gleich am nächsten Tag erledigt! Eigentlich hatte ich schon fast gar nicht mehr daran geglaubt, aber in meiner „Pustel-Aua-Hochzeit“ erreichte mich dann eine Mail, in der ein Termin stand. Mein erster Gedanke war: „Na super – jetzt, wo Du von Amoxicillin und Ibus lebst, sollst Du zur Impfung.“ Ich hab den Termin trotzdem bestätigt und habe mir am nächsten Tag eine Ibu eingeworfen und bin hin.

Na dann – Feuer Frei. Das Prozedere war fast millitärisch geplant. Anmeldebogen ausfüllen. Dann zur Anmeldung mit Reisepass, Fragen, Antworten und Temperatur messen. Als jemand der mit Wärmebildkameras arbeitet und eine Anlage zur Lock-In Thermografie gebaut und programmiert hat, sich dann die Temperatur mit einem „Infrarot Thermometer“ messen zu lassen … Na klar

Quelle: Amazon

Ich bin mir sicher, daß ich ein leichtes Fieber hatte, aber die „Messung“ sagte 36,5 °C – ja klar 😉 Ich hab ja auch recht stark geschwitzt – das kühlt recht gut. Dann zur medizinischen Anmeldung mit Fragen über Allergien und .. und .. und. Natürlich habe ich dem Doktor meine Medikamete gezeigt und er meinte, es sei kein Problem. Also rein mit der Spritze, von der ich durch die Ibu gar nichts gemerkt habe. Gleich gehen durfte ich nicht, sondern musste noch 15 Minuten neben einer Eieruhr sitzen und prüfen, ob ich umfalle. Meine größte Sorge war, wie lange die Ibu noch mitmachen würde …

Meine Erfahrung mit der Pfizer-Spitze: Der Arm tat leicht weh und ich hatte mittlere Kopfschmerzen für eine Nacht.

Damit wäre die erste Dosis durch, am 04.05. ist die zweite dran.

Beim Videoschnitt habe ich bemerkt, daß das Material wohl noch für ein weiteres St. Maarten Video ausreichen wird. Wie gesagt, ich habe in der Zeit  recht viel mit Zeitraffern experimentiert, zum Teil über mehrere Tage, da ich die Idee habe, die Überfahrt zu den Azoren als ein langes Zeitraffervideo zu machen. Leider habe ich das Gefühl, daß ich die Idee kaum umsetzen kann. Eine Zeitrafferkamera an Deck würde wohl kaum sinnvolles Videomaterial liefern. Dazu schaukelt das Schiff zu sehr. Das zeigt der Clip am Ende des Videos.

Wer geduldig ist und das Video nach der Endsequenz weiterschaut, wird sehen, wie sich der kleine rote Punkt auf meinem Rücken entwickelt. Es ist ein richtiges Loch geworden :/ Da muß ich wohl noch mal in Deutschland zum Chirurgen .. oder ich lasse es hier noch mal „auskratzen“. Die Fotos hier sind noch harmlos. Es ist noch größer geworden, aber die Entzündung geht gut zurück. Das ist gut! Entschuldigung für die Bilder und an alle, die sowas ekelig finden. Mir geht es genau so, nur muß ich damit arbeiten…

13.04:

14.04.

So long,

Martin

Video

21 Antworten auf „St. Maarten: Eine kleine „Pustel“ zwingt micht zur Pause :/“

  1. Lieber Martin, ich wünsche dir gute Besserung und dass du die zweite Impfung auch gut verkraftest, damit du bald gesund starten kannst.
    Liebe Grüße Evi

  2. Hallo Martin,
    danke für dein zügiges antworten auf meine Mail.
    Im Job habe ich Baumaschinen repariert. Hier ist auch Vielseitigkeit im technischem Sinne gefragt – kenne also auch die Vorteile, wenn man im Haushalt sich selbst helfen kann.🙂
    Wünsche dir weiterhin den Wind aus der richtgen Richtig…..
    KH.

  3. Hallo Martin,
    danke für Deinen wieder sehr unterhaltenden Blog. Kann mir vorstellen Du mudierst noch zum Schriftsteller.
    Man muß glaube ich schon etwas von Deinem Multitalent besitzen, um so einen Segelturn zu bewältigen.
    Durch Deine sehr ausführlichen Beiträge bekommt man etwas von dem feeling an Bord mit ,lässt einem praktisch an der Reise teilhaben.
    Und zwischen den Zeilen steht, dass so ein
    Abenteuer nicht immer etwas mit Seefahrtsromantik zu tun hat.
    Danke für diese Eindrücke, Martin.
    Hoffe natürlich ,dass Deine Gesundheit Dich bald wieder ans Steuer läßt.
    Gegen Carona bist Du ja erstmal gewappnet.
    Wie gesagt, dann bleibt eigentlich nur noch die Handbreit unterm Kiel….
    Viele Grüße
    Karl-Heinz

    1. Hallo Karl-Heinz,

      naja, was muß – das muß 😉

      Es gibt hier viele, die den Kram übers Geld machen. Es ist was kaputt und irgend ein Techniker kommt. Ich bin da halt eher auf dem Punkt, daß ich niemanden an mein Boot lasse und „irgendwas“ fummeln lasse. Wenn ich pfusche, dann will ich es selbst tun 😉

      1. Was ist denn nur los in der Welt der Bits und Bytes? Seit Monaten versuche ich, mit Dir Kontakt aufzunehmen, aber bekomme nie eine Antwort. War jetzt wochenlang in Deiner Nähe und hätte Dir gerne geholfen, aber es klappt einfach nicht. Wann willst Du absegeln?
        Mfg. Chr bujatronic vom Bk-Forum

      2. Und da lässt Du mich nicht helfen? Melde Dich doch mal! Du hast ja sicher Verständnis, dass ich meine Tel.-Nr. hier nicht veröffentliche, aber PM übers BK-Forum oder e-Mail sollte doch möglich sein. Gruß Christian

  4. Hi Martin, danke wiederum für interessante Einblicke in Deinen Alltag. wie mir scheint, hast du aber von St. Marten noch nicht allzuviel gesehen? Immer kräftig zu tun und jetzt auch noch die Probleme mit der Infektion. Gute Besserung!
    Schade, dass man in Videos nicht auch noch den Duft von leckerem Brot und Zimtschnecken übermitteln kann. Da tropft der Zahn beim Video schauen.
    Tja, man kann den Eindruck gewinnen, dass Selene jetzt auch müde wird von dem langen Trip.
    Die Bilgenpumpe, die Persenning, die Beschläge der Wanten, der neuerlich kräftig gewachsene Besatz , die Opferanoden und und und….. Gratulation zur ersten Impfung und nach der zweiten gehts dann los mit Kurs Ost. Hoffentlich bist Du dann wieder richtig fit und es kommt nicht noch was unvorhergesehenes dazwischen. Ich drücke Dir die Daumen. Genieße die letzten Tage.
    Gruß aus dem kalten Erzgebirge
    Uta

    1. Hallo Uta, das sind normale Wartungsarbeiten. Jedenfalls sehe ich das so.

      Ich war ja heute beim Doktor und der hat aus dem „Schleimding“ ein „Loch“ gemacht. Ohne Narkose oder ähnliches … es war aber auch nicht sehr schmerzhaft.

      Auch gut. Damit fallen aber erst mal alle Unterwasserarbeiten aus. Vielleich ist ja jetzt der Moment, wo ich mir St. Maarten mal anschaue?

  5. Hi Martin.

    Gute Besserung für deine Quastel!

    Ansonsten; wetz das Miyabi 😎

    War wieder ein sehr unterhaltsamer Beitrag.
    Danke dafür.

    Gruß aus der Klingenstadt
    Christian

    1. Hey Chris, seit dem ich 2008 zur Beerdigung von Roland in Solingen war, sind die Messer auf jedem Segeltörn dabei. Mittlerweile haben sie ein paar Macken/Spuren bekommen, aber es sind immer noch meine besten Messer 😉

  6. Hallo Martin,
    wir hoffen, dass du die …wie sagt deine Mama… die Beulenpest mittlerweile bezwungen hast.
    Wir dürfen nicht nach Ueckermünde fahren, ab dem 23.4 ist Einreiseverbot für alle:(:(:( LOCKDOWN 🙁
    Auf jeden Fall hoffen wir, falls du dieses Jahr noch in ÜMÜ einläufst, in den Genuss deiner köstlichen Teigtaschen kommen:):):)

    Ganz liebe Grüße
    Sabine und Heinz

  7. Wie immer sehr interessant; ich wünsche gute Besserung mit der „Pustel“ und hoffe, daß da nicht eine mit Godzilla gekreuzte Bananenspinne ihre Brut reingelegt hat!
    Lass solche Dinge wie Gastro-Trinkgeld nicht so dicht an Dich ran, Du wirst sonst zum „grumpy old man“. 🙂
    Handbreit!
    P.S. Ich war bei Elektrik immer Kreide holen, weiß aber, daß in Kühlungsborn ein Boot, am Steg liegend, immer einen Draht mit Opferanode ins Wasser hängt. Keine Ahnung, wo der leitend am Boot befestigt wird. Wäre das für Dich – vor Anker liegend – eine Option, ehe Du den montierten Anoden beim Verschwinden zusiehst?

    1. Hey Martin,

      Die Boote mit den Anoden im Wasser sind alles Aluschiffe. Da ist es sehr wichtig vor allem im Hafen 3 .. 6 1,5kg Zink im Wasser zu haben. Oft haben Hafenanlagen Eisen im Wasser (z.B. ist eine Spundwand „Perfekt“). Da wirkt dann ein Alurumpf als Opferanode…

      PS: die Sache mit dem Trinkgeld könnte mich immer noch aufregen 🙂 grumpy oder nicht

  8. Hey Martin,

    wie immer genialer Lese- und Videostoff.
    Den „Pickel“ solltest Du im Blick behalten, lass da nochmal einen Doc draufschauen.
    Zum Gewichtsgürtel, im Salzwasser bist Du mit ca. 10% deines Körpergewichts als „Ballast“ gut bedient.
    Trinkgeld – den Spass kannst Du auch in Europa haben, ich kann Dir einige Storys über kleine italienische Bars in dunklen Nebengassen erzählen.
    High-five für die Spontanimpfung. Ich hatte meinen ersten „Schuss“ mit AstraZeneca, das Zeug knallt gut, hat mich fast zwei Tage ausser Gefecht gesetzt.
    Martin, ich wünsche Dir an erster Stelle gute Besserung aber natürlich auch weiterhin viele spannende Tage in der Karibik und selbstverständlich eine gute Rückreise nach Europa.

    Uwe

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