Mein Abschluß für 2020 auf Grenada

Nun denn – mein nächster (und vielleicht letzter) Beitrag über Grenada … Und dieser Beitrag sollte eigentlich vor allem noch mal etwas die Natur Grenadas und die anschließende die Abfahrt zeigen. … Ja  .. sollte ..

Aber erst mal kommt es anders und zweiten, als man denkt…

Nimmt man an, man wöllte nach St. Vincent und die Grenadinen, kurz SVG, fahren würde das ohne Corona so funktionieren:

  • morgens zum „Customs“, ein Formular ausfüllen
  • dann zum „Immigrations“ und einen Stempel im Pass abholen
  • Schiff klar machen und Abfahrt
  • In Union Island den Anker werfen und mit dem Dinghy an Land
  • Formular ausfüllen und Customs und Immigration besuchen
  • Stempel im Pass abholen
  • Kosten: um die 100 bis 150 EC (ca. 50 US$) für das Visum und Cruising Permit- das wars
  • Zeitbedarf: 1 Tag

Nun mit Corona:

  • Noonsite prüfen: Linkspeziell die Sektion über die SVG
  • SVG Arrivals Seite prüfen: Link
  • mindestens 5 Tage vorher eine E-Mail an schicken
  • eine Mooringtonne in der Quarantänebucht reservieren
  • Immigrationspapiere und Gesundheitserklärung ausfüllen und hinschicken
  • auf Freigabe seitens SVG warten
  • auf Grenada zum Health Department gehen und PCR Test machen
  • Auf Resultate warten
  • negatives Ergebnis nach SVG schicken und losfahren .. das muß schnell gehen .. man hat 72h Zeit, sonst verfällt der Test
  • also an die Tonne hängen und 5 Tage warten
  • nach 4 Tagen einen PCR Test machen
  • wenn Negativ: Immigration + Customs machen
  • Kosten: 410 EC für den PCR Test in Grenada, 23 US$ pro Tag für die Mooringtonne (mind. x5 Tage), 60 US$ für den PCR Test, ca. 150 EC für Immigration + Customs = 378 US$ – Mindestens!!!
  • Zeitbedarf: Mindestens 10 Tage – eher 14 …

Dabei kommt es stark darauf an, woher man einreisen will. Da es die Carricom Blase nicht mehr gibt, kocht jede Insel ihr eigenes Süppchen und ordnet die anderen Inseln nach Risiko ein.

Das Problem: Diese Auflistung kann sich im Minutentakt ändern :/

Ich muß zugeben: Schon alleine um die sich ständig ändernden Regularien zu kapieren muß man studiert haben. Da ist es gut, daß ich sogar zwei mal (erfolgreich) studiert habe.

Nun ja .. ich habe schon so eine Art eines sechsten „Corona-Sinnes“ entwickelt und gemerkt, daß am 13. Dezember die Locals sich mir gegenüber,  als „Weißen“ anders verhalten. Zum Beispiel, wechselten einige die Straßenseite, wenn wir uns auf dem Gehweg getroffen haben. Andere warteten in einer Einfahrt, um möglichst viel Abstand zu mir zu bekommen. Die Dame an der Tankstelle ging mich an, wo denn meine Maske wäre, obwohl ich noch 20 Meter von ihr entfernt war und das Ding schon in der Hand hatte.

Da musste also was passiert sein. Ich schaue jetzt nicht jeden Tag in die News und die Fallzahlen, aber ein kurzer Blick und:

Tolle Wurst!

Wie ist es dazu gekommen? Es war wohl eine Kombination aus Nachlässigkeit und Kundenfreundlichkeit in einem 5 Sterne Resort namens „Sandals“.

Das Sandals ist wohl so eine Art abgeschlossene Ferienburg, in der die Schönen und Reichen unter sich sind. Ein Corona-Ausbruch sollte eigentlich keine Auswirkungen haben, oder doch? Natürlich! Denn die Leute, die da arbeiten sind Locals. Und die gehen halt abends nach Hause und verbreiten das Virus. Eigentlich sollte genau das nicht passieren, denn in jeder Gaststätte besteht Maskenpflicht für das Personal, da diese nun mal mit jedem Kunden in Kontakt kommen.  Also wurde das Virus zwar per Flugzeug auf die Insel gebracht, aber von Locals aus der Ferienburg getragen.

Ist schon komisch, warum man dann auf einmal als Virenschleuder angesehen wird, nur weil man weiß ist, aber im Gegenzug die Locals weiter munter zusammen Domino spielen und niemand eine Maske dabei trägt. Wissen die denn nicht, daß von ihren eigenen Landsleuten ein deutlich höheres Infektionsrisko ausgeht, als von mir als Segler? Dabei wissen viele, daß ich alleine auf einem Boot lebe …

Wie dem auch sei. Durch den Ausbruch wurde ein umfangreiches Kontakt-Tracing begonnen und hundertfach getestet. Das ist natürlich wunderbar, denn auf meine Frage, wann ich einen Test machen könnte und wie lange die Auswertung dauert, wurde mir nur gesagt: Mindestens 14 Tage…

Ich denke ich werde es Anfang 2021 noch mal versuchen aus Grenada weg zu kommen. Nun mag sich der Leser fragen: Warum gerade die SVG, der war doch da schon 2 mal? Das ist völlig richtig. Jedoch bin ich immer noch auf der Suche nach Crew und da hat sich eine Möglichkeit ergeben. Die Person ist seit August auf Martinique und lebt auf einer 60ft Yacht, mit einem Skipper, der nie von Bord geht und auch nicht segeln möchte, weil dies sein Boot zu sehr verschleißen würde. Lange Rede kurzer Sinn – es gäbe vielleicht eine Möglichkeit sich in den SVG mal persönlich zu treffen. Da ich sowieso nach Norden will, trifft sich das gut. Ob wir die Reise zu zweit fortsetzen werden und ob die Person in dem Blog jemals auftaucht? Das wird die Zunkunft zeigen.

Diese Geschichte wird sicher fortgesetzt, aber nicht heute.

Ich wollte schon seit Wochen mal Grenada entdecken. Die Seven Sisters Wasserfälle mitten in Grenada wären doch eine gute Idee. Um nicht noch mehr als Weißer ins Mißtrauen der Locals zu fallen, trage ich nun konsequent die Maske, sobald ich mich irgend einer Person auf 10m nähere. So geht es mit dem Bus Nr. 1 nach St. Georges und dann mit der Nr. 6 Richtung Grenville. Auf etwa der Hälfte werde ich herausgeworfen und stehe genau vor dem Eingang zu den Seven Sisters Wasserfällen.

Es ist weit und Breit niemand zu sehen. Also schländere ich so den Weg entlang und sehe etwas abseits ein Haus, wo eine sehr korpulente Dame sitzt. Auf ihrem T-Shirt steht ein großes „SECURITY“. Es ist verrückt. Ich bin mitten im Dschungel. Mindestens 20 Meter um mich herum ist niemand und was sagt sie? „WHERE IS YOUR MASK???!!“. Kein „Hallo“, kein „Guten Tag“, kein „Bitte“, kein „Danke“ … Mir reichts langsam ständig so unhöflich angegangen zu werden und ich antworte im scharfen Ton, daß ich das Ding hier wohl kaum brauche werde, ich mindestens 30 Fuß von ihr entfernt bin und mir die Wasserfälle nun anschauen werde. Etwas verblüfft sagt Sie nur, daß es in Ordnung geht.

Ich wandere durch den Dschungel, der Weg wird immer matschiger und dann stehe ich vor dem Wasserfall. Man, ist der schön und perfekt zu baden geeignet.

Das verschiebe ich jedoch erst mal, weil es etwas oberhalb schon den nächsten Wasserfall gibt – der Honeymoon Wasserfall. Der Wasserfall ist auch sehr schön, aber wohl eher dazu geeignet, wenn man seine Angetraute loswerden möchte. Das Becken befindet sich in einer tiefen Kule im Felsen. Ich habe keinen einfach Weg hinein finden können. Also Schubs, Platsch – Problem gelöst – sind meine Gedanken.

Zurück am Seven Sisters Wasserfall verbinge ich locker 2 Stunden, genieße die Atmosphäre und nehme ein langes Bad, bis mir richtig kalt ist. Dann gehts zurück nach St. Georges noch einkaufen gehen und dann zurück zu Selene.

Es vergeht Tag um Tag. Ich treffe mich mit anderen Seglern, bin mal hier mal da und arbeite an Selene. Naja – arbeiten kann man das nicht nennen. Sagen wir mal so: Ich putze hier und putze da, räume hier und räume da. Der Vorteil daran ist, daß ich so langsam aber sicher weiß, wo genau alles liegt. Dabei trage ich die Tasche mit Claudis Sachen von A nach B nach C .. und es nervt mich immer mehr.

Mittlerweile möchte ich weder noch mal nach Carriacou fahren, noch möchte ich, daß Sie noch mal nach Grenada kommt und ich möchte schon gar nicht, daß Sie noch mal Selene betritt. So steht die Tasche Tag für Tag im Salon und ist mit meiner alten Deutschlandflagge abgedeckt.

Am Sonntag dem 4. Advent reicht es mir dann. Die Gedanken an das schöne Weihnachten auf den Kap Verden, kommen ständig in mir hoch. Also Flucht nach vorn. Ich frage in der Grenada FaceBook-Gruppe nach Booten, die bald nach Carriacou fahren, um die Tasche mit zu nehmen. Mir ist klar, daß in Selenes tiefen Schapps und Kisten sicher noch (viel?) mehr mehr ist, aber das bleibt dann halt an Bord. Wenn ich keine Möglichkeit finde, dann deponiere ich das Ding halt irgendwo – Hauptsache sie ist weg. Als nächstes fülle ich die Formulare aus, damit ich möglichst bald nach Union Island fahren kann – egal, wie viel es kostet. Anfang Januar will ich den Anker ziehen und die gut 50 Meilen nach Norden segeln.

Wie der Zufall so will bekomme ich genau an dem Tag abends eine Nachricht von Claudia. Sie sei auf Grenada, will aber am nächsten Tag schon wieder mit der Fähre zurück nach Carriacou. Mir gehen die Gedanken aus dem letzten Absatz durch den Kopf, jedoch entschließe ich mich dazu Sie trotzdem einzuladen, damit das Thema endlich mal aus der Welt ist.

Sie will also nächsten morgen (21. Dezember) zur True Blue Marina kommen. In der Nacht merke ich nun definitiv, daß meine Schlafstörungen doch genau von dieser Sache kommen. Ich gehe gegen 22 Uhr ins Bett und kann ewig nicht einschlafen. Ich wache nachts mehrmals auf. Auch durch einige heftige Squalls. Gegen 3 Uhr bin ich hell wach und stehe für gut 30 Minuten auf. Punkt um 5 Uhr das selbe. Ich gebe auf, es noch mal mit Schlaf zu versuchen. Außerdem ist ja schon in 1,5h das Morning Net.

Im Salon schaue ich mich um. Aufgrund der vielen Regenfälle hatte ich am Vortag begonnen die ganzen Bezüge der Polster zu waschen. Und nun liegen die ganzen Kissen herum. Die Bezüge sind weit ab von trocken.  Wie auch? Auf dem Deck trocknen ist völlig sinnlos, somit hängt der ganze Kram im Cockpit. Das wird sicher lustig in die ganzen Kisten und Schapps zu kommen …

Nun denn .. mit der Abreise aus Grenada schaut es auch immer schlechter aus:

Montag, 21. Dezember:

Nachdem ich morgens noch fix bei John (Fast Manicou) einkaufen war, hole ich Claudia ab und wir fahren zu Selene. Anfangs war es schon etwas eigenartig, aber wir sind dann doch recht sachlich und sytematisch durch alles gegangen, haben Taschen gepackt und uns abgesprochen, was an Bord bleibt, obwohl es eigentlich Ihr gehört, ich es aber besser brauchen kann.

Es war fast schon Ironie, denn mittem im Räumen erhalte ich einen Nachricht per WhatsApp, in der mich eine potentielle Mitseglerin um ein Telefonat bittet. Sie weiß, daß ich kein Solosegler bin und ebenso, daß ich/wir erst mal Claudis Dinge abräumen müssen. Warum sollte ich da lügen? So Neptun es will und wir die Reise gemeinsam fortsetzen sollten, dann wird diese Geschichte definitiv aufkommen. Außerdem kommt man mit Ehrlichkeit immer noch am weitesten. Ich schreibe Ihr nur schnell, daß ich etwas später zurückrufen werde.

Irgendwann ist alles geschafft und ich fahre Claudi zurück an Land. Wir umarmen uns noch einmal lange, Sie entschuldigt sich bei mir, ich sage jedoch nichts. Ich weiß nicht warum. Mir fällt einfach nichts passendes ein. Viel Erfolg? Schöne Weihnachten? Schade? Das wird schon? Das ist ein Fehler? Oder einfach nur:  Machs Gut? Ich finde, daß nichts wirklich passt, nicht ehrlich oder wahr wäre – also sage ich gar nichts.

Ich sage Ihr noch, falls noch etwas ist, ich vielleicht doch noch etwas länger auf Grenada bleibe. Jedoch vor allem, weil ich das davon abhängig machen möchte, ob ich und der Interessent uns in den SVG oder auf Grenada treffen wollen.

Die SVG sind nämlich praktisch gestorben. Ich habe noch keine Antwort, ob und wann ich einreisen könnte und im anschließenden Telefonat wird mir gesagt, daß der Termin am 25. Januar wäre. Das wäre also noch über einen Monat hin. Von daher steht der Plan im Raum, ob Sie mit einem anderen Boot nach Grenada kommt und wir uns dort treffen. Damit ist die True Blue Bay im Moment ganz gut. Von hier kann ich zur Woburn Bay, zur Grande Anse (wo die Quarantäne stattfindet) oder auch direkt in die SVG segeln.

Wie gesagt: Wer weiß ob es überhaupt passt, oder nicht. Man kann zwar stundenlang (Video-) telefonieren, aber irgendwann muß man sich mal persönlich treffen.

23. Dezember

Heute soll sich etwas ändern, was ich (nach einigem Rechnen) schon seit 86 Tagen nicht mehr auf Selene gemacht habe:

Ein richtiges Frühstück! Viel habe ich leider nicht an Bord, aber der Wille zählt. So sitze ich am Tisch. Vor mir steht Brot, Philadelphia, Dosenwurst, Kaffee und Saft. Dazu räuchern die „Cannabis“ Räucherkerzen von Thomas 😉 in dem Seemanns-Räuchermann, den mir Claudi damals geschenkt hatte. Naja – um ganz ehrlich zu sein: Mit echtem Cannabis-Duft hat das wenig zu tun, aber es kommt dem trotzdem schon recht nahe 😉

24. Dezember

Ich bin wieder mal früh wach. 5 Uhr oder so.

Da ich am Vortag einkaufen war, fällt das Frühstück diesmal richtig nobel aus. Es gibt richtigen Schinken, Pfeffersalami und leckere Baguettes. War teuer, aber es ist Weihnachten.

Auf meinem Tablett finde ich eine Nachricht von Alex und Fly von der AZAD-M. Sie laden mich am 25. Dezember zum Mittagessen ein. Ich komme auf die Idee Plätzschen zu backen und damit zu beginnen die ganzen Lebensmittel zu katalogisieren. Die Plätzchen sind sogar was geworden, auch wenn sie nicht besonders schön aussehen 😉 Ich werde die Prozedur hier nicht beschreiben … Ich denke mal es kommt im Video recht lustigs herüber 😉

Der Tag endet mit mehreren Video-Telefonaten. Erst mit meinen Eltern, meiner Schwester Mandy, ihrem Mann Rico und meiner Nichte Jenny. Sie feiern zusammen in Pretzschendorf das Weihnachtsfest. Danach folgt ein recht langer Videoanruf nach Meinersdorf, wo Claudis Mutti, ihre Brüder und Steffi feiern. Zum Schluß telefoniere ich noch mit Seppel und seinem Bruder Falk, die Weihnachten zusammen in Zürich feiern. Leider konnten ihre Eltern nicht zu Besuch kommen.

Dazu kommen noch etliche Nachrichten und E-Mails von Freunden und Bekannten. Auch wenn ich nicht auf alle geantwortet habe, hat mir das schon etwas bedeutet.

Vielen Dank dafür!

25. Dezember

Ich springe Mittags ins Dinghy und düse los. Der Tag auf der AZAD-M war toll! Lecker Essen und die 2 Flaschen des französischen Weins, welche ich mitgebracht habe, waren ganz vorzüglich. Gegen Nachmittag gehen wir noch zum Strand und lassen den Tag ausklingen.

Auf dem Rückweg sehe ich noch die „Amazing Grace“. Das ist ein Ex-Charterboot, welches ein älteres kanadisches Pärchen gekauft hat .. vor gerade mal 2 Tagen. Dort gibt es gleich wieder was zu Essen. Diesmal Truthahn 😉

So feiere ich Weihnachten eigentlich gleich 2 mal. In Sachsen feiert man normalerweise am 24. Dezember. Aber in Amerika und auch der Karibik findet das „feiern“ am 25. Dezember statt. Auch deshalb war mein Weihnachten am 24. wohl eher „virtuell“ und am 25. „real“. Also jetzt ohne werten zu wollen, was schöner war 😉

Nun denn, obwohl dieser Beitrag nicht so extrem lang geworden ist, möchte ich hiermit schließen. Mit diesen Worten habe ich noch 3 Tage Zeit das Video fertig zu machen und Bilder einzufügen.

Ich möchte trotzdem (m)ein kleines Resümee für das Jahr 2020 abgeben:

Für mich hat 2020 toll begonnen. Der Atlantik, die Karibik – völliger Wahnsinn.  Leider hat es sich mehr und mehr in ein Desaster verwandelt. Fast 4 Jahre Vorbereitung sind in das Ganze hineingeflossen, man hat gedacht für alles geplant zu haben … außer eben eine Pandemie .. und noch weniger, daß ich ein Solosegler werde … Nun ja, es gibt eben Dinge, die man nicht ändern kann, auch wenn man noch so viel Energie hineinsteckt. Irgendwann muß man mal an den Punkt kommen es zu akzeptieren, denn sonst wird es einen für immer daran hindern nach vorn zu schauen. Um ehrlich zu sein, habe ich immer noch diese Momente – auch wenn sie weniger werden. Ich sehe das nicht als Schwäche, sondern es zeigt mir, daß ich es durchaus ernst genommen habe. Was jedoch nicht sein soll, soll eben nicht sein.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern ein gesegnetes neues Jahr und hoffe, daß das nächste wieder geregelter abläuft. Trotz Pandemie und Rückschlägen darf man nicht seine Ziele verlieren. Sonst wird’s irgendwann mal langweilig.

PS: Ich sitze hier am 30. Dezember 2020 und die neusten Neuigkeiten sind: Grendada ist für die SVG als „Hoch-Risiko-Gebiet“ eingestuft wurden.

TADAA!! Grenada ist Hochrisikogebiet … tolle Wurst

Damit steht Grenada auf der selben Stufe wie z.B. St. Lucia, Martinique und Guadeloupe. Von daher würde es vielleicht Sinn machen die SVG aufzugeben und nach Martinique zu segeln? Finanziell wäre diese Idee im Moment die günstigste, ohne Morringtonne, ohne PCR Test und ohne Quarantäne auf eine andere Insel zu fahren. Als EU Bürger muß mich Martinique einreisen lassen, was mir das MRCC auch schon bestätigt hat.

Zitat:

Regarding the prefectoral order of December 10th attached to this message, French MRCC Fort-de-France does not give authorizations to anchor and/or to land in Martinique anymore.

Nonetheless, and for your information, entry on Martinique soil by sea is ruled as indicated below :

1- Are allowed to disembark in Martinique Island:

  • European Union citizens and residence permit (France) holders passengers and crew members only;

Ein Hoch auf die EU! (also wirklich!) Ein Hauptgrund nicht nach Martinique zu fahren war immer, daß es als Hoch-Risiko eingestuft war und Grenada eben nicht. Dies ist hiermit hinfällig.

Was ich nun tun werde, wird im nächsten Beitrag zu lesen sein …

so long,

Martin

 

13 Antworten auf „Mein Abschluß für 2020 auf Grenada“

  1. Hello Martin,
    I started by finding your video on the use of Rasberry Pi and Open CPN for AIS and followed this to the You Tube videos of your voyage.These were still of interest to a UK sailor although remaining inscrutable,to a poor linguist,being in German. I have only recently discovered that your blog provides English as well as other translations and does so ,in some clever way,whilst retaining the full sense of the piece.Perhaps I shouldn’t doubt that in contrast you are a fine linguist. ( I say nothing of paragraphs that appear in triplicate )
    I think your blog provides an excellent insight to the sensations and thoughts of your voyage ,with both authors engaging in an honest and engaging account to produce what must be amongst the best records of small yacht cruising in 2019 and the covid year of 2020.
    So imagine my disorientation to read the Carriacou report first and to discover that one of the excellent authors has departed the ship and the blog.
    I have nevertheless returned to the beginnings and found a treasure trove of technical and subjective items stretching back to the Baltic.So the You Tube videos are actually the tip of the iceberg and the real meat of the account lies in the Blog.
    Others may assume ,like me, that the blog is also in German and may not find it.Perhaps you could mention in the video links that other languages are catered for.Perhaps I can put a link on the YBW forum,assuming that you would welcome this.
    At any rate I wish both authors well for 2021.
    Peter

  2. Moin Martin,

    auch ich lese (und sehe) dich wirklich gerne. Nicht zuletzt da du, wie w.o. jemand beschrieb, erfrischend authentisch zu sein scheinst. Alles Gute dir und dem Schiff für 2021.

    Eine Frage noch: ich sehe, du hast auf dem Schiff Treathmaster verklebt. Würdest du das wieder tun (ähnliches Schiff, ähnliche Nutzung)?

  3. Hallo Martin! Dir ein gesundes 2021; all den Widrigkeiten zum Trotz!
    Ich drücke fest die Daumen, daß Du schnell zu einer seefesten Begleitung für die Rückkehr kommst.
    Solltest Du auf der Rückfahrt Zeit für einen Stop in Rostock haben, gib mir Bescheid: Liegeplatz und Bier gehen auf mich!

  4. Lieber Martin,
    danke für deinen Beitrag, der verständlicher Weise nachdenklich und traurig stimmt.
    Für das neue Jahr wünsche ich dir Gottes Schutz und Segen.
    Bleib behütet und vertraue darauf, dass es ein besseres Jahr wird.
    „Wo sich eine Türe schließt, öffnet sich eine andere“ , sagte schon Molière
    Liebe Grüße Evi

  5. Lieber Martin, in der letzten Stunde des Jahres 2020 deinen Bericht von Weihnachten und dein Resümee des Jahres zu lesen, bringt mich dazu, dir für 2021 alles Gute zu wünschen. Mit Sicherheit findet sich ein Weg, dass du gut und Wohlbehalten wieder in die Heimat und zu deiner Familie kommst. Gutes Gelingen, vor allem aber bleibe gesund und behütet! Wir sind in Gedanken bei dir und begleiten dich.

  6. Hallo Martin, ich sage es einfach, Du bist wirklich ein toller Typ.
    Warum? Du bist( wirkst) authentisch in allem, was Du tust. Kommt so oft nicht vor. Und es war für mich sehr berührend, wie Du mit Deiner gescheiterten Beziehung umgehst.
    Und ich bin Dir dankbar, dass wir dank Deiner Berichte, an einem Leben an Bord und in der Karibik teilhaben können, was ich viel spannender finde, als Werbevideos von dieser paradiesischen Region. Du wirst sehen, das wird ein super Jahr 2021 für Dich. Ich bin mir da sehr sicher. Also rutsche gut rein.
    Noch mal der Link für das traditionelle Abschluss-Konzert im KULTurSPEICHER Ueckermünde https://youtu.be/K9YXupKCiSA
    Liebe Grüße aus dem Heimathafen Lagunenstadt Ueckermünde sendet Dir Katrin

  7. Moin Martin.

    Ein krasses Jahr geht zu Ende.
    Für viele von uns.

    Ich wünsche dir für 2021 viel Erfolg, eine gute (bessere?) Weiter- und vor allem Heimreise.
    Aber am allerwichtigsten: Bleib gesund.

    Viele Grüße aus der Klingenstadt
    Christian

  8. Lieber Martin , als Freundin Deiner Eltern will ich Dir die Daumen drücken , möge 2021 ein besseres Jahr werden !!! Deinen neuesten Bericht konnte ich noch nicht fertig lesen ……Enkel drängelt…. alles Gute für Dich und die Welt mit herzlichen Grüßen Elke

  9. Hallo Martin,

    Danke für das neuerliche Video und den Blogbeitrag. Schön, dass du uns weiter Einblick in Dein Leben gewährst – auch wenn es jetzt nicht die spektakulären Entdeckungen, sondern eher die Mühen des Alltags sind.
    Wie lange wird Corona unser Leben noch bestimmen oder durcheinanderbringen und die Regeln diktieren? So weit liegen (nicht nur) dadurch Anfang und Ende von 2020 auseinander, weiter, als man es sich hätte je vorstellen können!
    Ich wünsche Dir für 2021 alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen für alle Pläne und Vorhaben und dass Anfang und Ende des neuen Jahres besser zusammenpassen.
    Bleib behütet!
    Uta

  10. Hey Martin,

    schön zu lesen, dass Du Weihnachten gut überstanden hast, Du kannst Dich vielleicht erinnern, ich spiele eher im Team Grinch …

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall ein phantastisches 2021, behalte deine Ziele im Auge, es ist immer noch dein Traum, lebe ihn!

    Lass uns an deiner Reise weiter teilhaben, die Momente des Lesens deiner Beiträge sind für viele ein kleines, wenn auch virtuelles Abenteuer.

    In diesem Sinne, bleib gesund!

    Uwe

  11. Ich wünsche Dir einen guten Rutsch ins Jahr 2021. Mögen die Dinge sich so entwickeln wie Du es Dir wünschst. Bleib gesund und munter! Liebe Grüße aus der Heimat…

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